Oh, LOOK AT THIS!
(via aplasia)
i really love cigs. i really love gifs. —->perfect reblog
(Quelle: bl0od-bank, via sshhplease)
http://betterson.de/kultur-medien/amerika-land-der-unbegrenzten-%E2%80%A6-ja-was-eigentlich/
Joey Goebel ist in Deutschland bekannter als in den USA. Das mag zum einen an den scheußlichen Covers liegen, die sein amerikanischer Verlag gewählt hat, während Diogenes hierzulande die dezenten weißen Buchdeckel mit gewohnt geschmackvollen Bildern verziert hat. Zum anderen hat es sicher auch mit Goebels beißender Kritik an der amerikanischen Gesellschaft zu tun. Dabei ist er so ironisch, dass seine Bücher zu einem Heidenspaß werden, und so ehrlich, dass sie auch ein bisschen traurig machen. Kein Wunder also, dass es der Mehrzahl der Amerikaner keine Freude bereitet, sich in diesem Spiegel des Sarkasmus wieder zu sehen – und kein Wunder, dass es in Deutschland genug Leser dafür gibt. Denn wenn man ehrlich ist, macht man sich schon gerne lustig über die Menschen in diesem Land, die sich nur von Fastfood ernähren und sofort „Yeehaw“ schreien, wenn es in den nächsten Krieg geht, um das Vaterland zu verteidigen. Und vor allem sieht man dann das eigene Rohkost-Leben, in dem sowohl Holzschwerter für Kinder als auch Deutschlandfahnen zur Fußball-WM tabu sind, wieder bestätigt oder sogar in einem noch gleißenderen Licht als vorher. Doch das ist hier nicht das Thema. Völlig egal, aus welchen Gründen man die Bücher von Joey Goebel liest:Freaks, Heartland, und vor allem der mittlere Roman Vincent sind eine Bereicherung und Befriedigung für jeden denkenden und halbwegs kritischen Geist. Im Gespräch mit Betterson beantwortet Joey Goebel Fragen zu Amerika, Deutschland und vor allem zu seinem Schreiben. Betterson: Soll ich „Du“ oder „Sie“ sagen? Joey Goebel: „Du“ bitte. Ich lieben diesen Aspekt der deutschen Sprache. Was denkst Du über Amerika? Wie wohl jeder habe ich gemischte Gefühle meinem Heimatland gegenüber. Ich bin vor allen Dingen stolz auf den Einfluss, den unsere Gegenkultur auf den Rest der Welt hat. Ich schäme mich dafür, dass der Schwerpunkt unseres Etats auf dem Militär liegt. Aber alles in allem ist Amerika ein schöner Ort, um dort aufzuwachen. … Deutschland? Gegenüber Deutschland habe ich keine gemischten Gefühle, weil mir seine negativen Seiten bis jetzt verborgen geblieben sind. Deutschland, Österreich und die Schweiz haben mich als Schriftsteller berühmt gemacht. Ich kann also nur Positives sagen. Die Menschen, die ich in Deutschland getroffen habe, besitzen Klasse in jeder Beziehung. Jedesmal, wenn ich eure Flagge sehe, macht es mich froh. … Kleinstädte? Das hängt von den Leuten ab. In Großstädten erfüllen die Menschen ihre Träume. In Kleinstädten wohnen die Menschen, die vielleicht schon wissen, dass ihre Träume Illusionen sind. Vielleicht sind Menschen in der Kleinstadt authentischer. Vielleicht auch nicht. Es spielt wohl keine Rolle. … Popkultur? Popkultur hat eine große Bedeutung, auch für mein Schreiben. In meinen Seminaren über klassische Literatur am College haben wir Homer und Vergil gelesen, die Fußnoten haben die Verweise auf die ganzen Mythen erklärt. Ich sehe die Popkultur als Schaffen von modernen Mythen. Sie ist ein allgemeiner Bezugspunkt für ganze Völker; sie ist nicht automatisch dämlich. … Dance-Coverversionen? Das sagt mir nichts. Aber es klingt nach sehr niveauloser Unterhaltung. Welche Bücher wirst Du Deinen Kindern vorlesen? Ich werde ihnen Die Leiden des jungen Werther vorlesen. Nein ernsthaft, ich werde sie mit deutscher Literatur in Berührung bringen. Vor Jahren hat der Diogenes-Verlag mir einige Kinderbücher geschickt, weil sie wussten, dass ich kein Deutsch lesen konnte und dachten, ich könnte wenigstens die Illustrationen bewundern. Ich lerne langsam Deutsch, also werde ich meinem Kind beibringen, was ich schon weiß, es wird mich dann wohl schnell überholen und mir beibringen, was es weiß. Die Themen Deiner ersten drei Bücher steigern sich vom Mikrokosmos Band zum Makrokosmos Unterhaltungsindustrie bis zur Politik in Amerika. Was kannst Du über Deinen nächsten Roman sagen? Ich bin froh, dass Du das fragst. Ich habe mich in meinem nächsten Roman wieder zurückbesonnen auf “das Kleine”. Noch kleiner sogar als Freaks. Alles geschieht an einem Tag, in acht Stunden, in einer Highschool in Kentucky. Nachdem ich dieses 700-Seiten-Monster (Heartland) geschrieben hatte, wollte ich es überschaubar haben. Gibt es schon einen Titel? Ich bin mir ziemlich sicher, dass er Ich gegen Osbourne heißen wird. Wann wird er erscheinen? Das weiß ich nicht. Ich würde mal annehmen, dass es irgendwann 2012 so weit sein wird. Ich bin fast fertig, aber er muss erst ein mal übersetzt werden. Denn diesmal erscheint mein Buch zuerst auf Deutsch. In Vincent wird jede Figur durch ihren Lieblingsfilm, ihre Lieblingsband und ihre Lieblingsserie charakterisiert. Warum nicht auch durch das Lieblingsbuch? Ich habe die Lieblingsbücher nicht erwähnt, weil ich glaube, dass Bücher traurigerweise nicht mehr den Einfluss auf die Menschen haben, den sie früher hatten. Ich sollte das klarstellen: Ich rede hier von Amerika. Der amerikanische Geist wird durch Musik, Filme und Fernsehen geformt – nicht so sehr durch Bücher. Das ist ein Teil unseres Problems. Außerdem haben die Hälfte der Charaktere, wie Chad oder Veronica, noch nie ein Buch gelesen. Was wären diese drei für Dich? Zur Zeit sind The Smiths meine Lieblingsband. Mein Lieblingsfilm ist Cool Hand Luke (Der Unbeugsame). Und Lost ist vermutlich meine Lieblingsserie. Welchen Deiner Protagonisten magst Du am liebsten? Was macht den Unterschied? Luster aus Freaks hat eine besondere Bedeutung für mich. Durch ihn konnte ich mir ein paar Träume erfüllen, weil er den Menschen genau die Dinge sagt, die ich wünschte sagen zu können. Dieser Charakter hatte so viel Energie, dass es einen ausgesprochenen Spaß machte, ihn zu schreiben. Wie stellst Du Dir deine Leser vor? Ich liebe diese Frage! Ich stelle sie mir als nervöse Menschen vor. Und ich stelle mir vor, dass es ihnen nicht gefällt, in welche Richtung sich diese Welt entwickelt, und dass sie den Fernseher anschalten und schon wissen, dass sie von dem, was sie sehen, angewidert sein werden – sie tun es aber trotzdem. Wahrscheinlich sind es sehr besorgte Menschen.
new layout. new template. let’s start anew [I hope you like it]
we need a picture, hon.
-toosmarttouseoldstuff
http://www.facebook.com/group.php?gid=2344905311&v=info
you know you’ve spent way too long at boarding school and you’re not qualified as a normal teenager anymore when…….
-you’ve ever been told that wearing a collared shirt and tucking it in is ESSENTIAL to learning
-you feel rebellious when you get back 2 minutes after curfew
-you’ve had a dean of students overrule your own mother on what’s best for you
-you’ve become USED to losing people close to you because you know way too many people who have gotten kicked out and you are wondering when you will
-you’ve been subjected to daily room checks
-you’ve been chaperoned going out to lunch after the age of 13
-you no longer care about people seeing you in your pajamas when you look horrible
-your teachers and dean of students have seen you in your underwear
-when friday nights no longer excite you because you have class on saturdays
-you’ve been threatened and told that skipping PE is a serious punishable offense
-you continue to skip anyways
-vacation for you is going home
-you’ve come up with complicated plans of hiding your cell phone, but you still get caught with it
-more than 10 people from home have forgotten your existance
-you get out of here and think it is a federal crime to have someone of a different sex in your room
-you’ve had your friends’ clothes for so long, you think it’s yours
-you’ve tried to diet over 10 times…then said “screw it” and gorged yourself on food from the dining hall
-you’ve opened your facebook profile and hit refresh 5 times just to see if anything has changed…but it never has
-you’ve spent more than 2 hours on facebook
-you feel closer to your friends at school than you do your own family
-you’ve ever had required chapel. on sunday, wedesday, and friday…and even most faculty members don’t go
-you lost your hairbrush over a month ago, and it doesn’t phase you
-you become a horrible driver when you go home because you are used to taking cabs everywhere at school
-you’ve walked by your dorm parent (a man) just in your towel on the way to the shower and neither of you notice
-creating plans to runaway or jump out your windows becomes a daily topic among your friends
-you know by heart and instinct when the duty people make rounds
-you’ve ever been checked on at night…everynight…by someone who isn’t your parents
-you’ve ever gotten in a vicious battle over the TV in a dorm common room
-dinner time is essential, and you never miss it because it is the most exciting thing that happens to you all day
-you live in a world where “turning people in” isn’t just for middle schooler tattletales
-you’ve been told that NOT turning someone in is just as bad as having done the crime yourself
-your male math teacher has awkwardly sat on your BED and tried to comfort you as you cry
-you know that the nurses are very good people to manipulate
-your teachers become your friends
-you’ve gone to school with people richer than god…and not cared about it for a second
-you never get “snow days” out of school. and you never get federal holidays either…
-when the internet shuts off…life is over.
-you’ve ever been kicked offline before your younger sibling
-you go on an internet bender for the first 2 days of every break
-you’ve ever hooked up in any of the following and thought it was completely normal:
1. empty classroom
2. the woods
3. the art gallery
4. the auditorium
5. the basement of the library
6. and the BEST of all: possibly even a chapel
-you go on AIM and know that no one is online
-you leave more messages than actually talking to people
-you get joy out of finding times you are allowed to wear jeans and a t-shirt
-getting mail is just as exciting as getting to leave campus
-a fun weekend night consists of ordered piza and watching movies
-you are used to getting less than six hours of sleep each night.
-you actually study in the library.
-one person gets the flu, the entire school gets it, including the teachers and if you’re LUCKY you might get a day off school.
-going to goodwill or the grocery store is the highlight of your weekend
-“study hall” becomes a time to facebook and make stupid things like this
-you would much rather go to REAL court than the student honor council at school
-there are more empty pizza boxes in the common room than real food in the fridge
-you can STILL get in trouble with your school when you are home alone on christmas or summer break
-your favorite thing to do is sit around with your friends and complain about how much your life sucks
-the school counselor pays nightly visits to your dorm
-the word “freedom” might as well be in a foreign language to you
-you absolutely LOVE school chaperoned trips because you don’t have to pay for anything and you get free food
-you freak out at the thought of wearing sweatpants and a t-shirt to school
-you’ve seen every movie people on your hall own 5 times
-demerits are easier to get than acne
-the night watchman has seen you when you’re “not fully clothed”…more than once
-the power goes out for like 12 hours and the heat is off in 40 degree weather and you STILL have class